Unser Waldplatz liegt ganz in der Nähe des Freibads Feucht. Wir haben ihn sorgfältig ausgewählt: sicher genug zum Toben, wild genug zum Entdecken.
Jede Woche ein ganzer Tag
Freitags sind wir den ganzen Tag draußen. Die Kinder hören die Geräusche des Waldes, entdecken Pflanzen und Tiere, riechen Harz und nasses Laub und ertasten Rinde, Moos und Erde.
Unsere Erzieherinnen begleiten das: Sie stehen für Fragen bereit, zeigen neue Perspektiven auf und ermutigen die Kinder, eigene Entdeckungen zu machen. So wird der Wald zu einem lebendigen Klassenzimmer.

Mai und Juni: Waldmonate
Zwei Monate lang findet der Kindergarten komplett im Wald statt. Kein kurzer Ausflug, sondern Alltag: Morgenkreis unter Bäumen, Brotzeit auf Baumstämmen, Mittagsruhe unter der Plane. Die Kinder erleben, wie sich ein Ort über Wochen verändert – wie das Laub dichter wird, welche Tiere kommen und gehen.
Warum uns der Wald so wichtig ist

Neugier braucht keine Anleitung
Ein Käfer auf einem Blatt hält eine Gruppe Vierjähriger länger fest als jedes Arbeitsblatt. Im Wald kommen die Fragen von den Kindern – wir müssen sie nur ernst nehmen.

Der Wald hat kein fertiges Spielzeug
Aus Ästen wird eine Hütte, aus einem Stock ein Zauberstab. Wo nichts vorgegeben ist, muss die Fantasie einspringen – und das Verhandeln mit den anderen gleich mit.

Wer den Wald kennt, schützt ihn
Kinder, die über Jahre denselben Platz erleben, merken, wenn sich etwas verändert. Aus Vertrautheit wird Verantwortung – ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
Was Ihr Kind am Waldtag braucht
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Diese Dinge haben sich bewährt:
- Feste, wasserdichte Schuhe oder Gummistiefel
- Matschhose und Regenjacke
- Kleidung nach dem Zwiebelprinzip
- Wechselsachen im Rucksack
- Mütze und Handschuhe im Winter
- Sonnenschutz und Kopfbedeckung im Sommer
Bei Sturm, Gewitter oder Glatteis bleiben wir im Haus. Die Erzieherinnen entscheiden das morgens und informieren die Eltern.
Impressionen vom Waldplatz







